Aufnahme bei der IGZ – Voraussetzungen und Ablauf in Niederösterreich
Die IGZ bietet voll- und teilbetreute Wohnmöglichkeiten sowie Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf. Hier erfährst du, welche Voraussetzungen gelten und wie der Weg vom ersten Kennenlernen bis zur Aufnahme abläuft.
Für wen die Angebote der IGZ geeignet sind
Ob ein Angebot der IGZ zur aktuellen Lebenssituation passt, wird im persönlichen Gespräch individuell geklärt. Dabei geht es um den konkreten Unterstützungsbedarf, passende Wohnmöglichkeiten oder Angebote für Arbeit und Beschäftigung sowie die nächsten Schritte im Aufnahmeprozess.
Auch Angehörige und Bezugspersonen können sich informieren und in die Beratung einbezogen werden. Ziel ist eine nachvollziehbare Entscheidung darüber, welche Form der Unterstützung sinnvoll und passend ist.
Teil der Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf, die ihre Schulpflicht beendet haben und bereit sind, sich auf einen persönlichen Gestaltungs- und Entwicklungsprozess einzulassen.
Im Mittelpunkt steht die Bereitschaft, aktiv an den eigenen Perspektiven und an einem möglichst gelingenden Alltag mitzuwirken.
Nicht Teil der Zielgruppe
Altersdemenz
Akutes Suchtverhalten
Mittelgradige oder schwere intellektuelle Behinderung
Hoher Grad an Selbst- oder Fremdgefährdung
Forensischer Betreuungsbedarf
So läuft die Aufnahme bei der IGZ ab
Der erste Schritt ist ein persönliches Erstgespräch. Dabei wird gemeinsam geklärt, ob das Begleitungs- und Unterstützungskonzept der IGZ zur persönlichen Situation und zum individuellen Unterstützungsbedarf passt. Der genaue Ablauf richtet sich nach der jeweiligen Wohnmöglichkeit bzw. dem jeweiligen Angebot.
01 · Erstgespräch
In Schrems findet das Erstgespräch grundsätzlich vor Ort in der jeweiligen Wohnmöglichkeit bzw. im Bereich Arbeit und Beschäftigung statt. In einzelnen Fällen kann auch ein Gespräch im Krankenhaus vereinbart werden. Bei anderen Wohnmöglichkeiten kann der Ablauf individuell gestaltet werden.
02 · Antrag beim Land Niederösterreich
Wenn das Begleitungs- und Unterstützungskonzept passend ist, wird ein Antrag beim Land Niederösterreich gestellt. Nach der Bewilligung der Kostenübernahme können die weiteren Schritte zur Aufnahme geplant werden.
03 · Aufnahme gemeinsam planen
Nach der Bewilligung werden gemeinsam mit der zuständigen Standortleitung die nächsten Schritte besprochen und die Aufnahme individuell vorbereitet.
Häufige Fragen zu Voraussetzungen und Aufnahme bei der IGZ
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Die Angebote richten sich an Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf. Voraussetzung ist, dass die Schulpflicht beendet wurde und grundsätzlich die Bereitschaft besteht, sich auf einen persönlichen Gestaltungs- und Entwicklungsprozess einzulassen.
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Nicht zur Zielgruppe zählen Personen, bei denen Altersdemenz, akutes Suchtverhalten, eine mittelgradige oder schwere intellektuelle Behinderung, ein hoher Grad an Selbst- oder Fremdgefährdung oder ein forensischer Betreuungsbedarf im Vordergrund stehen.
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Der Aufnahmeprozess beginnt mit einem persönlichen Erstgespräch. Dabei werden die individuelle Situation, der Unterstützungsbedarf und die Frage geklärt, ob das Begleitungs- und Unterstützungskonzept der IGZ passend ist.
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Ja. Angehörige können zum unverbindlichen Erstgespräch mitkommen und in das Kennenlernen einbezogen werden.
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Das Erstgespräch wird passend zur jeweiligen Wohnmöglichkeit bzw. zum jeweiligen Angebot vereinbart. In Schrems findet das Kennenlernen grundsätzlich vor Ort statt. In einzelnen Fällen kann auch ein Gespräch im Krankenhaus erfolgen. Bei anderen Standorten kann der Ablauf individuell gestaltet werden.
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Im nächsten Schritt ist ein Sozialhilfeantrag beim Land Niederösterreich zu stellen. Nach der Bewilligung der Kostenübernahme werden gemeinsam mit der jeweiligen Standortleitung die weiteren Schritte für die Aufnahme besprochen und geplant.
Du möchtest wissen, ob ein Angebot der IGZ zu deiner Situation passt
Schreib uns für ein unverbindliches Erstgespräch. Auch Angehörige und Bezugspersonen können sich an die IGZ wenden.